Geschichte im Lissabon-Lexikon

Schon die Karthager und die Phönixer, haben damals den Platz Alis Ubo ausnahmslos als bedeutenden Naturhafen an der Atlantikküste genutzt, es konnte letztendlich nicht bewiesen werden, aber es wurden spuren von einstigen griechischen Siedlungen gefunden. Nach alten Erzählungen, wurde Lissabon von Odysseus gegründet. Seit dem Jahre 205 v. Chr. wurde sie von den Römern Olisipo genannt und im Jahre 48 v. Chr. erhielt sie unter Julius Caesar die römischen Stadtrechte verliehen und ging als „Felicitas Julia“ Hauptstadt der Provinz Lusitana in die Geschichte ein. Im Jahre 719 wurde sie dann von Mauren erobert und die Stadt Lissabon erlebte ihren ersten Aufschwung. Die Rückeroberung unter König Dom Alfonso Henriques, gelang dann im Jahre 1147. Im 12. Jahrhundert, kam der heilige Antonius von Padua zur Welt, der unter anderem auch unter den Namen Antonius von Lissabon bekannt war. Vasco da Gama kam im 15. Jahrhundert von seiner ersten Indienreise zurück und erhielt einen prachtvollen Empfang von der Bevölkerung. Der darauf entstandene Handel mit den portugiesischen Kolonien in der Welt, aber auch deren Ausplünderung, brachte den Einheimischen den gewünschten Wohlstand. Es lebten, zu der Zeit etwa 60.000 Menschen in der Stadt. Aber im 16. Jahrhundert verlangte eine Pestepidemie um und in Lissabon etwa 60.000 Menschenleben. Dann wurde im 18 Jahrhundert die Stadt Lissabon durch ein blutvolles Erdbeben schwer in Mitleidenschaft gezogen und nach Schätzungen waren nur in Lissabon etwa 60.000 Todesopfer zu beklagen. Sie wurde dann wieder von den Markgrafen von Pombal wiederaufgebaut. Die Bekanntgabe der Ersten Portugiesischen Republik wurde am 5. Oktober 1910 in Lissabon bestätigt. Der vorherige König Emanuel II, floh daraufhin auf die Britische Insel. Lissabon ist und bleibt die quirlige Hauptstadt von Portugal.



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