Museu Calouste Gulbenkian im Lissabon-Lexikon

Das Museu Calouste Gulbenkian ist ein sehr bekanntes Museum im Herzen der Stadt Lissabon. Das Gebäude des Gulbenkian-Museums entstand in den Jahren zwischen 1964 und 1969. Im Jahre 1984 wurde das Museu Calouste Gulbenkian um das Museum für Moderne Kunst ergänzt. Die andauernde Ausstellung des Museums beinhaltet – angepasst an das vielseitige Kunstinteresse des Mäzens dieses Museums Calouste Gulbenkian - ein sehr breites Spektrum an verschiedenen Kunstobjekten aus allen möglichen Epochen. Die Ausstellung ist in chronologischer sowie auch in geographischer Hinsicht gegliedert worden.



Die Ausstellung fängt mit ägyptischen, griechischen als auch römischen Exponaten an und folgt mit islamischer, armenischer als auch fernöstlicher Kunst. Zusätzliche Bereiche beschäftigen sich unter anderem mit der Buchkunst aus Europa und mit der europäischen Malerei sowie der Bildhauerei seit dem 15. Jahrhundert. Manche der Räume sind den Werken des Francesco Guardi sowie den Werken von Rene Lalique gewidmet worden. Zu den mit weitem Abstand bekanntesten Exponaten dieses Museums gehören die Werke des sehr bekannten Malers Rembrandt, einem Künstler aus Amsterdam zu denen das „ Portrait eines alten Mannes“ gehört, sowie von Monet, einem französischen Künstler der das „Stillleben mit Melone“ beisteuerte, als auch Manet, der ebenfalls aus Frankreich stammte, mit „Die Seifenblase“. Ein Besuch des Museu Calouste Gulbenkian ist also durchaus interessant und lohnenswert. Am Besten, man nimmt sich für einen Besuch sehr viel Zeit, denn die wird man hier auch brauchen um sich in aller Ruhe, die Kunstwerke anzusehen und sie auf sich wirken zu lassen. In einem der vielen kleinen Straßenkaffees kann man dann in Ruhe noch einmal in sich gehen.


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