Straßenverkehr im Lissabon-Lexikon

Bedingt durch die Lage am Fluss Tejo war die Stadt Lissabon sehr lange Zeit aus südlicher Richtung nur durch den Fährverkehr zu erreichen. Die 1. Brücke wurde im Jahre 1951 im Norden der Stadt gebaut. Die bekannte Ponte 25 de Abril, eine Brücke über den Tejo, misst 1013 m Spannweite und hat eine Länge von 2287 m. Sie wurde im Jahre 1966 fertiggestellt und verband zum ersten Mal die Stadt Lissabon mit der Stadt Almada sowie der Südseite des Tejos. Seit dem Jahre 1999 gibt es unterhalb der Autofahrbahn eine Eisenbahnverbindung. Mit der Brücke Ponte Vasco da Gama gibt es seit dem Jahre 1998 eine Autobahnverbindung über die Bucht zwischen den Orten Moscavide und Sacavem. Der Internationale Flughafen von Lissabon liegt etwa 6 km nördlich des Zentrums. Seit längerer Zeit wird über die Lage von einem neuen Flughafens in der Stadt gesprochen. Ein weiterer, wichtiger Verkehrszweig in Lissabon ist der ÖPNV. Er wird in erster Linie von der Carris sowie von der Metropolitano übernommen. Die Carris hat mehr als 100 Buslinien sowie mehrere Straßenbahnen. Hierunter befindet sich die Linie 28E, deren Verkehr zum Teil mit historischen Wagen durchgeführt wird. Zudem hat die Stadt 3 Strandseilbahnen und einen senkrecht fahrenden Aufzug. Die Metro bedient insgesamt 4 Linien, die zum Teil über das Stadtgebiet hinaus fahren. Die Stadt Lissabon hat auch 4 größere Bahnhöfe. Zu ihnen gehören: der Bahnhof Cais do Sodre, der Bahnhof Rossio, der Bahnhof Oriente und der Bahnhof Santa Apolonia. Es gibt auch mehrere Fährverbindungen. Sie führen nach Trafaria, Seixal, Porto, Montijo und Barreiro.

Fortbewegungsmittel in Lissabon

In Portugal zu reisen ist ziemlich einfach und spannend zugleich. Es gibt dort viele Möglichkeiten von denen man Gebrauch machen kann, entweder mit dem Zug oder Bus, Straßenbahnen und Taxen. Autovermietungen gibt es fast an jeder Ecke, oder sie erkunden die Stadt mit dem Fahrrad, oder der Straßenbahnen. Natürlich dürfen wir die U-Bahn in Lissabon und die staatlichen Standseilbahnen nicht vergessen. Der öffentliche Transport in Lissabon, soll immer noch die beste und günstige Weise der Fortbewegung sein .Die Züge der CP (Portugiesische Bahngesellschaft) decken mit einem hervorragenden Netz die nationalen Bahnlinien ab. Fünf große Linien bringen die Fahrgäste nach Cascais, Sado, Sintra, Azambuja, und Porto/Aveiro. Die Fahrscheine kann man an einem Schalter an jeder Station und natürlich am Automaten erwerben. In Lissabon ohne Ticket zu fahren, wird sehr teuer. Der große Bahnhof 'Santa Apolónia' mitten in Lissabon ist der Zentralbahnhof für alle Fernreisen. Vom Bahnhof 'Rossio' fahren die Züge nach Sintra und Cascais und Estoril erreicht man nur vom Bahnhof „ Caís do Sodré“. Das idyllische Gebiet der Costa Azul, wird mit dem Zug vom Bahnhof „Barreiro“ angefahren, aber vorher müssen sie den Tejo noch mit einem Boot überqueren. Der private Anbieter „ Fertagus“, stellt überdies, die Überfahrt zwischen den Ufern des Tejo sicher. Die Straßenbahnen und Busse in Lissabon, ermöglichen neben den alltäglichen Fahrten auch einige Sonderfahrten für Touristen an. Die Fahrkarten werden in Lissabon vor Fahrtantritt gekauft, weil sie dann günstiger sind. Bei den Rundfahrten durch Lissabon, werden die Urlauber in den offenen Panorama-Bussen oder in einer alten Straßenbahn aus dem 19. Jahrhundert durch Lissabon geführt. Eine Route geht durch die Innenstadt von Lissabon und durch das geschichtsträchtige Belém. Die zweite Route die 'Hügel-Tour', führt die Besucher in die Altstadt und die dritte, „AeroBus“, führt Sie direkt vom Flughafen in die Stadtmitte und zu den Zügen nach Cascais. Die alten Seilbahnen von Bica und Glória, sind ebenfalls einen Besuch wert.

Infrastruktur

Die Lissabonner- U-Bahn, beginnt ihren Betrieb um 6.30 h und die letzte Bahn geht morgens um 01.00 h. Die Fahrkarte kostet etwa 0,60 Euro und gilt nur für eine Fahrt. Allerdings kann man sich auch eine Wochenkarte oder einer Zehnerkarte besorgen. Mit der U-Bahn Lissabon zu erkunden ist nämlich der günstigste, der schnellste Weg und für uns der angenehmste weg. In der Hauptverkehrszeit ist es ziemlich aussichtslos, mit der Lissabonner- Metro zu fahren oder Sie quetschen sich wie ein Hering in der Dose in die Bahn. Beim Aussteigen an den einzelnen Metro-Stationen, kann hier eine Art-Deko bestaunen, da gibt es wunderbare Skulpturen bezaubernde Kachelbilder, und einmalige Gemälde, die man als kleine Kunstwerke bestaunen kann. „Transtejo“ ist eine Fährgesellschaft, die zuständig ist für die Überquerung des Tejo. Tag für Tag überqueren eine Menge Menschen von der einen zur anderen Seite den Fluss, um an ihre Arbeitsstelle direkt in Lissabon zu kommen. Diese Fährgesellschaft bietet unter anderem auch noch Tejo-Kreuzfahrten an, ein Service, der den Touristen die Gelegenheit gibt, die Stadt Lissabon auch vom Tejo aus zu betrachten. Das ist besonders schön, wenn Sie den wunderschönen Sonnenuntergang über der Stadt genießen können. Die Taxen in Lissabon, sind wie bei uns beigefarben und tragen auch das Schild „TAXI“ auf dem Autodach. Die Grundgebühr der Fahrt beträgt etwa 2,00 Euro, danach zählt wie bei uns das Taxameter. Lassen Sie nichts im Taxi liegen, denn den Taxifahrer kann man nur selten ausmachen und Ihre Sachen sehen Sie bestimmt nie wieder. Sich ein Auto zu mieten, um die Gegend zu erkunden, ist wohl die preiswerteste Methode, aber auch nur, wenn Sie mit mehreren Personen unterwegs sind. Aber auch wenn Sie alleine sein sollten, um sich die Umgebung von Lissabon anzuschauen, kann es auch für Sie die beste Alternative sein.


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